Selbstlernende Organisation: Raum für persönliches Wachstum schaffen

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Gute Kräfte in der IT sind schwer zu bekommen. Nagarro setzt auf Mitarbeiterbindung und dabei vor allem auf individuelle Weiterentwicklung, Stichwort „selbstlernende Organisation“. Annette Mainka, Vorständin bei Nagarro, stellt die Arbeits- und Lernkultur in ihrem Unternehmen vor.

Die „Great Resignation“, die in den USA für Aufsehen sorgte, hat auch in Deutschland ihre Spuren hinterlassen. Viele Beschäftigte fühlen sich trotz Arbeit innerlich gekündigt, was auf mangelnde Zufriedenheit und fehlendes Engagement hinweist. Bei Nagarro, einem weltweit führenden Unternehmen für digitale Produktentwicklung, werden die Herausforderungen des IT-Fachkräftemangels schon lange beobachtet. Anstatt sich von negativen Trends wie Kündigungswellen leiten zu lassen, wird auf innovative Lösungen gesetzt, um diesen entgegenzuwirken.

Positive Maßnahmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig binden und motivieren, stehen im Fokus. Dazu gehört, das Arbeitsumfeld der Angestellten zu verbessern. Besonders wichtig ist hierbei das Erkennen des Werts der individuellen Weiterentwicklung und das Schaffen von Raum für persönliches Wachstum und berufliche Entfaltung. Das Schlagwort in diesem Zusammenhang ist „Selbstlernende Organisation“.

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Erfolgsmodell Selbstlernende Organisation

Selbstlernende Organisation: Raum für persönliches Wachstum schaffen
Envato/nd3000

Selbstlernende Organisationen zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, kontinuierlich zu lernen, sich anzupassen und sich weiterzuentwickeln. Durch den Aufbau von Strukturen für eine selbstlernende Organisation wird eine Kultur geschaffen, in der Wissen geteilt, Innovation gefördert und Veränderung als Chance begriffen wird. Dies ermöglicht es, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren, Expertise kontinuierlich zu erweitern und Kunden bestmögliche Lösungen anzubieten.

Ein wichtiges Element bei Nagarro sind die weltweiten „Centers of Excellence“, in denen Expertinnen und Experten ihr Wissen teilen und gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten. Diese Centers of Excellence dienen als Anlaufstelle für spezifische Themenbereiche wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien oder agile Methoden und ermöglichen es Mitarbeitenden, ihr Fachwissen zu vertiefen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Ein weiteres Beispiel für eine selbstlernende Organisation, wie die von Nagarro, ist die offene Feedbackkultur. Mitarbeitende werden ermutigt, regelmäßig Feedback zu geben und anzunehmen, um kontinuierlich zu lernen und sich zu verbessern. Dieser offene Austausch ermöglicht es, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Insgesamt geht es bei einer selbstlernenden Organisation darum, eine Kultur des Lernens und der kontinuierlichen Verbesserung zu etablieren. Dies erfordert nicht nur den Einsatz von Technologie und Tools, sondern vor allem ein Bewusstsein für die Bedeutung lebenslangen Lernens und die Bereitschaft, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Damit einher geht die Überzeugung, dass eine selbstlernende Organisation der Schlüssel zum langfristigen Erfolg in einer sich schnell verändernden Welt ist.

Talente fördern, Fähigkeiten ausbauen

Foto Frau arbeitet am Laptop
Twenty20/@justingovender_

Denn die Zukunft der Arbeit liegt in der systematischen Förderung von Talenten. In einer Zeit, in der die Anforderungen an Fachkräfte ständig steigen und sich die Arbeitswelt rasch verändert, ist kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich. Bei Nagarro wird daher großer Wert daraufgelegt, dass jede(r) Mitarbeitende die Möglichkeit hat, seine Fähigkeiten auszubauen und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Über eine Online-Lernplattform wie zum Beispiel die eigene, virtuelle „Nagarro University“ werden Standardschulungen, Masterclasses und Mentoringprogramme angeboten, um die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu unterstützen. Dabei wird die Einzigartigkeit jedes einzelnen „Nagarrian“ beachtet und individuelle Entwicklungspfade verfolgt.

Programme wie das „Young Talent Program“ und das „Glass Window Program“ wurden ins Leben gerufen, um gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen. Das eine richtet sich an High Potentials, um sich über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer fachlichen oder disziplinarischen Führungskraft zu entwickeln, das andere ist speziell für Frauen, die ein Jahr lang Teil des Senior Managements sind, bei Entscheidungsprozessen über die Schulter schauen und Ideen austauschen, sowie vor allem ihr internes Netzwerk erweitern.

Ein täglich abwechselndes Programm an MeetUps, sowie mehrmals im Jahr stattfindende Hackathons, Ideathons und Storytelling-Challenges garantieren den Austausch von Ideen und Innovationen und schafft ein inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem Kreativität und Zusammenarbeit gefördert werden. Gerade in der aktuellen dynamischen, disruptiven Branche ist diese neue Form der Agilität und Flexibilität erforderlich, um die eigene Expertise zu erweitern und damit Kunden auf ihrem Weg in die Digitalität optimal zu unterstützen. Nur so kann schnell und effizient auf technologische Fortschritte reagiert und die eigene Wettbewerbsfähigkeit garantiert werden.

Foto Nagarro Office Lab
Nagarro Office Lab ©Nagarro

Der Mensch im Mittelpunkt

Voraussetzung dafür, dass eine solche Arbeits- und Lernkultur für ein Unternehmen wie Nagarro mit über 18.000 Mitarbeitenden in 36 Ländern funktioniert, ist ein besonderes Organisationsdesign, das auf bestimmten Unternehmenswerten basiert. Der Mensch steht dabei konsequent im Mittelpunkt der Unternehmenskultur. Flache Hierarchien und flexible Arbeitsstrukturen sollen es Mitarbeitenden ermöglichen, ihren Arbeitsplatz nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Diese Vertrauenskultur und Flexibilität sind entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens und schaffen eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende wohlfühlen und ihr volles Potenzial entfalten können. Ein solcher organisatorischer Paradigmenwechsel entsteht weder am Reißbrett noch durch externe Beratung, sondern ganz natürlich im Laufe der Zeit, maßgeblich auch abgeleitet von den Kundenbedürfnissen.

Bei Nagarro ist man fest davon überzeugt, dass die Mitarbeitenden das wertvollste Gut sind. Indem ihre individuellen Bedürfnisse und Stärken gefördert werden, wird eine Arbeitsumgebung geschaffen, in der sie sich geschätzt und unterstützt fühlen. Die zahlreichen Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des IT-Fachkräftemangels und zeigen, wie Unternehmen durch innovative Lösungen langfristige Bindungen aufbauen können.

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Foto Annette Mainka

Annette Mainka ist Vorständin bei Nagarro, einem weltweit führenden Unternehmen für Digital Engineering und börsennotiert an der Frankfurter Börse im TecDAX und SDAX. Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig, besonders setzt sie sich für kulturelle und personelle Themen ein. Foto: Nagarro

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