Künstliche Intelligenz: Eine neue Ära der Arbeitseffizienz

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Effizienz, Optimierung, Wertschöpfung – Buzzwords, die in Verbindung mit dem Einsatz von KI gebracht werden. Zu Recht, meint Daniel Szabo, CEO Körber Digital. Doch nur, wenn die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Unternehmenskultur wirklich verankert wird. Hier schildert er drei Schritte, wie Sie das erreichen können.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen geworden. Doch dabei geht es nicht primär um eine technologische Revolution, sondern eine arbeitsprozessbezogene. Dabei stehen der Aspekt des Anwendens und die Zusammenarbeit mit KI im Vordergrund – begleitet von den Herausforderungen eines kulturellen Wandels und der Prozessoptimierung.

Technologietransformation zum Besseren

Effizienz ist schon längst der entscheidende Erfolgsfaktor geworden. Dahinter verbergen sich jedoch viele Teilaspekte, welche sowohl einzeln, aber besonders in ihrer Kombination einen echten Unterschied machen können. Auf nahezu alle kann Künstliche Intelligenz einen positiven Einfluss haben.

Die Augmentierung von Menschen mithilfe von Künstlicher Intelligenz hat sich zu einem faszinierenden Thema entwickelt. Durch den Einsatz von KI-Technologien können komplexe Aufgaben und Prozesse effizienter verwaltet werden, da KI-Systeme in der Lage sind, große Mengen an Daten zu analysieren und auf dieser Grundlage fundierte Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus ermöglicht Künstliche Intelligenz die Automatisierung manueller Tätigkeiten, was nicht nur Zeit und Ressourcen spart, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, sich auf kreativere und wertschöpfendere Aufgaben zu konzentrieren. KI kann repetitive Aufgaben automatisieren und damit zu einer erheblichen Zeiteinsparung führen.

Darüber hinaus strahlt der Einsatz von neuester Technologie zweifelsohne auf die Innovationskraft und Agilität eines Unternehmens aus. Wenn sich Unternehmen zunehmend weniger mit immer wiederkehrenden Problemen oder monoton wiederholenden Aufgaben auseinandersetzen müssen, bietet sich Raum für neue Ideen und schnellere Anpassungen. Ein Umfeld, welches ein unternehmerisches, innovatives Mindset in einem Unternehmen fördert und Mitarbeiter ermutigt, sich auf ihre wahren Kompetenzen zu konzentrieren und diese proaktiv einzubringen.

Künstliche Intelligenz als Führungsthema

Ein verstärkter Fokus auf Kommunikation erweist sich als zunehmend bedeutend, insbesondere da Künstliche Intelligenz die Möglichkeit bietet, sie schneller, einfühlsamer und effektiver zu gestalten. Durch den Einsatz von AI-Systemen kann die Informationsdichte in unseren Gesprächen und Nachrichten erhöht werden, was es uns ermöglicht, relevante Daten effizienter zu erfassen und zu verarbeiten. Die Kombination von menschlicher Kommunikation mit KI kann uns dabei unterstützen, unsere Interaktionen zu optimieren und die Qualität unserer Informationsaustausche zu steigern.

Drei Schritte, um die Unternehmenskultur KI-bereit zu machen

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1. Neugier über Angst

„Human Centered AI“ ist ein bahnbrechender Ansatz in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, der sich auf die Schaffung von AI-Systemen konzentriert, die auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen zugeschnitten sind. Das Ziel von „Human Centered AI“ ist es, Technologien zu schaffen, die ethisch und sozial verantwortlich sind, indem sie menschliche Werte und Belange in den Mittelpunkt ihrer Gestaltung und Anwendung stellen. Der Fokus liegt dann auf der Kompetenz, die richtigen Fragen auf die richtige Weise zu stellen und zu wissen, wie die Antworten validiert werden können. Angst ist eine natürliche Reaktion auf Veränderungen. Daher ist es verständlich, dass die Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter eine gewisse Unsicherheit darüber verspüren, was KI für ihre Arbeit bedeuten wird.

Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber, entsprechend müssen Unternehmen darauf achten, eine Kultur der Neugier zu fördern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu befähigen, die Funktionsweisen der KI-basierten Technologien zu verstehen. Dieses Verständnis beginnt mit Erfahrungen aus erster Hand. Unternehmen sollten Mitarbeitende ermutigen, mit KI-Lösungen zu experimentieren, wie beispielsweise ChatGPT. Mit diesem Mindset des Ausprobierens können Bedenken ohne Druck abgebaut und die Vorteile von KI direkt im Arbeitsalltag sichtbar werden.

2. Eine gesunde Fehlerkultur

KI wird fast jeden Job verändern und fast jedes Arbeitsmuster kann von einem gewissen Grad an KI-Ergänzung oder -Automatisierung profitieren. Auf dem Weg dahin wird es aber definitiv auch Lernkurven geben. Entsprechend wichtig ist es, eine gesundere Fehlerkultur zu etablieren, sodass das bereits erwähnte Ausprobieren unter einem guten Licht steht. Wissensaustausch und das Teilen von Erfahrungswerten innerhalb von Teams, aber auch teamübergreifend sollte ein Tagesordnungspunkt werden.

3. Mit kleinen Schritten zum Ziel

In der Welt der Unternehmensanwendungen von Künstlicher Intelligenz zeigt sich oft, dass der Schlüssel zum Erfolg in vielen kleinen Schritten liegt, anstatt auf große Sprünge zu setzen. Unternehmen, die KI-Technologien schrittweise integrieren, können nach und nach ihre Geschäftsprozesse optimieren und die Vorteile der künstlichen Intelligenz in vollem Umfang nutzen. Dieser evolutionäre Ansatz ermöglicht es Firmen nicht nur, stetig dazuzulernen und zu wachsen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich zu steigern. Es zeigt sich, dass bei der Reise in die Welt der KI die Devise lautet: Viele kleine Schritte führen zu immer mehr Erfolg.

Unternehmen haben es in der Hand

Die Welt der Künstlichen Intelligenz bietet unzählige Potenziale, und sie entwickelt sich in rasantem Tempo. Oftmals ist der wichtigste Schritt, einfach loszulegen und sich den Herausforderungen zu stellen. Die Bereitschaft, zu versuchen und aus Fehlern zu lernen, ist von entscheidender Bedeutung, da sie Innovation und Fortschritt fördert. Wer sich zu sehr in Planung verliert, riskiert, immer einen Schritt hinterherzuhinken, während jene, die mutig voranschreiten, die Gelegenheit haben, die Möglichkeiten der KI-Revolution bestmöglich zu nutzen.

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Daniel Szabo verantwortet seit 2019 die Business Area Digital von Körber, ein KI-Venture-Studio mit einer Vielzahl von KI-Talenten. Gemeinsam mit seinem Team treibt er Innovationen basierend auf einer wertstiftenden Kombination aus Hardware, Software und neuen Geschäftsmodellen voran. Als visionärer Chief Entrepreneur und Tech-Enthusiast wird er durch seine Vision geleitet, mit Künstlicher Intelligenz und Data Analytics die produzierende Industrie effizienter zu gestalten. Seine Leidenschaft ist es, durch den Aufbau technologiegestützter Unternehmen, den Status Quo für Unternehmen und Kunden zu verbessern und dadurch einen nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Foto: © Viktor Strasse

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