Recruiting: „Auf das nächste Vorstellungsgespräch freuen“

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In einem Vorstellungsgespräch sitzen Menschen, die sich gegenseitig verstehen müssen, um sich gut zu finden, sagt Karriereberater Bernd Slaghuis. Im Interview mit dem HR JOURNAL schildert er, warum Vorstellungsgespräche Freude machen sollten – und wie beide Seiten zu einem erfolgreichen Gelingen beitragen können. Der Besuch seiner Masterclass auf der NWX23 ist ein Muss.

„Der größte Fehler ist mangelnde Kommunikation“: Für Bernd Slaghuis sind Vorstellungsgespräche Dialoge, gespeist aus echtem Interesse und der Freude am Kennenlernen. Schließlich geht es um die – hoffentlich – gemeinsame Zukunft. Seine Kritik: Noch allzu häufig wird taktisch gegeneinander gespielt, statt einfach miteinander zu sprechen. Und: Es wird zu viel über die Vergangenheit gesprochen, statt gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

Seine Masterclass am 14. Juni auf der New Work Experience (NWX23) richtet sich sowohl an Jobwechsler als auch an Recruiter / Recruiterinnen und Führungskräfte. Denn diese verbindet ein gemeinsames Ziel: Klarheit. Wir empfehlen die Teilnahme allen Personalerinnen und Personalern, die ihre Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten erfolgreicher gestalten wollen. Hier erfahren Sie, warum seine Masterclass eines der Highlights auf der NWX23 sein dürfte.

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In der Regel gelten Vorstellungsgespräche nicht als entspannte Treffen, die erwartungsvolle Vorfreude auslösen. Warum soll ich mich heute auf ein Vorstellungsgespräch freuen? Was genau hebt hier die Stimmung?

Bernd Slaghuis: Wie gelassen oder angespannt Recruiter oder Führungskräfte in die Gespräche gehen, vermag ich weniger zu beurteilen, doch aus meiner täglichen Arbeit mit Jobwechslern weiß ich, dass Vorstellungsgespräche vielen von ihnen immer noch große Angst einflößen. Sie sind verunsichert, was sie erwartet und welche Erwartungen an sie gestellt werden. Sie haben Angst vor den gemeinen Fangfragen, die im Netz weiterhin die Runde machen und davor, dass die Wahrheit über ihre echten Wechselmotive oder vertuschen Lücken im Lebenslauf aus Versehen doch ans Licht kommt.

Ja, es geht um viel – im besten Fall um den neuen Traumjob und für Arbeitgeber um den am besten zur Position sowie ins Team passenden Kandidaten. Dass beide Seiten mit Respekt vor dieser großen Entscheidung in die Gespräche gehen, ist nachvollziehbar und auch richtig, doch Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Vielmehr ist es doch ein sehr positives Ereignis: Als Führungskraft oder Recruiter freuen Sie sich darauf, einen aufgrund des Lebenslaufs vielversprechenden Kandidaten und vielleicht bald neuen Kollegen oder neue Kollegin persönlich kennenzulernen. Und Bewerberinnen sowie Bewerber dürfen sich darauf freuen, tiefere Einblicke in ein Unternehmen zu erhalten, das sie als potenzieller Arbeitgeber interessiert. Ist es nicht wie beim Dating? Wer keine Lust oder sogar Angst hat, andere Menschen näher kennenzulernen, der sollte sich lieber erst gar nicht interessiert zeigen. Beide Seiten können in einem Vorstellungsgespräch nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Wenn das kein Grund zur Freude ist?

„Ein gutes Vorstellungsgespräch ist ein gutes Gespräch.“

Nun bestimmen immer zwei Parteien das Gespräch, in diesem Fall Bewerberin / Bewerber und HR plus Fachabteilungen. Wie können beide Seiten dafür Sorge tragen, das Gespräch möglichst so zu gestalten, dass sowohl die Freude daran als auch die Erkenntnisse nicht zu kurz kommen?

Bernd Slaghuis: Die Frage klingt danach, als schließen sich Freude und Erkenntnisgewinn in einem Gespräch aus. Dabei ist doch das Gegenteil der Fall. Beide Parteien werden zu mehr Erkenntnissen gelangen, je stärker echtes Interesse sowie Sympathie vorhanden sind. Natürlich ist ein Vorstellungsgespräch keine oberflächliche Spaßveranstaltung, doch die Zeiten, in denen einseitig durch Druck und Psycho-Spielchen alles aus Kandidaten herausgequetscht wurde, sollten doch der Vergangenheit angehören.

Eigentlich ist es total simpel: Ein gutes Vorstellungsgespräch ist ein gutes Gespräch. Und zwar ein gutes Gespräch über gegenseitige Vorstellungen. Ich sehe bei meiner Arbeit auf Bewerberseite, dass Vorstellungsgespräche oftmals dann zu einem Arbeitsvertrag führen, wenn sich beide Seiten zuvor ausgiebig, ehrlich und auf Augenhöhe ausgetauscht haben. Ich habe den Eindruck, dass noch allzu häufig taktisch gegeneinander gespielt wird, statt einfach miteinander zu sprechen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Es ist die Freude an der Erkenntnis für sich selbst oder für andere, die ein Gespräch wertvoll macht – und das gilt nicht nur für gute Vorstellungsgespräche.

NWX23: Masterclass Vorstellungsgespräche mit Bernd Slaghuis

„Die Zeit der Bittsteller ist vorbei“, sagen Sie in der Beschreibung Ihrer Masterclass auf der NWX23. Das ist in vielen Unternehmen so angekommen, bedeutet aber nicht automatisch, dass mit geliebten Traditionen (Bewerberin / Bewerber hat sich zu „beweisen“) gebrochen wird. Mit welcher inneren Haltung sollte HR in Gespräche mit Kandidatinnen / Kandidaten gehen, damit es nicht zu einer „Bittsteller-Situation“ kommt?

Bernd Slaghuis: Neulich hat mir ein Bewerber erzählt, dass seine potenzielle Führungskraft und die HR-Mitarbeiterin so sehr in den höchsten Tönen über diesen Arbeitgeber, die ausgeschriebene Stelle sowie das beste Team der Welt geprahlt haben, dass es ihm als Bewerber schon unangenehm war. Ja, manche Arbeitgeber sind vor lauter Fachkräftemangel selbst und vielleicht auch unbewusst in die Bittsteller-Rolle gerutscht – was meinen Klienten so sehr irritiert und in diesem Fall dazu bewogen hat, seine Bewerbung dort zurückzuziehen.

Als ich „Die Zeit der Bittsteller ist vorbei“ vor einem Jahr als Blogbeitrag geschrieben habe, dachte ich natürlich an die Bewerberseite, doch heute kann ich diesen Impulse an beide Parteien am Tisch richten. Unterwürfigkeit ist ebenso wie Überhöhung eben keine Augenhöhe. Eine gute innere Haltung – und diese gilt wieder für beide Seiten – wird aus meiner Erfahrung aus Offenheit, Neugierde und echtem Interesse geprägt.

Sich für Menschen wirklich zu interessieren, statt sie aufgrund eines Lebenslaufs, ihrer Herkunft oder ihres Alters voreilig in Schubladen zu stecken und im Gespräch stärker den Beweis dafür zu suchen, dass das eigene Bild zutrifft, statt sich neugierig von den Stärken und der Persönlichkeit eines anderen Menschen auch überraschen zu lassen.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch die aktuelle Diskussion etwa um die Generation Z sehr kritisch. Wir hissen die Flaggen für mehr Diversität, doch stopfen ganze Generationen in enge Schubladen. Ist es nicht extrem spannend und auch bereichernd, einen anderen Menschen kennenzulernen und neugierig zu ergründen, was ihn oder sie wirklich auszeichnet? Genau diese Überraschungen sind es, die ich so sehr in meinem Beruf und der Arbeit mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten liebe.

Standardfragen: „Der Erkenntnisgewinn ist gleich Null.“

„Selbstbewusst und stark auftreten“ sollen Bewerberinnen / Bewerber, „Gespräche auf Augenhöhe“ sollen es sein. Spätestens seit den Modellen des „Kommunikationsquadrats“ und der „Transaktionsanalyse“ haben wir auch wissenschaftlich die Bestätigung, was wir schon immer wussten: Kommunikation kann richtig schief gehen. Aber wir können lenken, wie wir kommunizieren und was wir im Gespräch verstehen. Welche Fehler sollten beide Seiten auf keinen Fall machen?

Bernd Slaghuis: Der größte Fehler ist mangelnde Kommunikation. Es wird zu wenig und in meiner Wahrnehmung oftmals auch zu oberflächlich oder sogar unehrlich über die wirklich wichtigen Themen gesprochen, die für eine gute Job- beziehungsweise Personalauswahlentscheidung relevant sind. Es werden Lebensläufe bis ins tiefste Detail zerpflückt, doch über die gemeinsame Zukunft wird zu wenig gesprochen. Es werden zu viele Standardfragen abgespult – „Was sind Ihre drei größten Schwächen?“ – und es kommen auswendig gelernte Standardantworten retour – „Neugierde, Perfektionismus und Ungeduld“. Der Erkenntnisgewinn ist gleich Null.

Bewerber stellen zur Sicherheit lieber unverfängliche Fragen – wenn sie denn dazu aufgefordert werden, statt offen anzusprechen, was sie brennend interessiert: Wie führt ein Chef oder eine Chefin, wie tickt das Team, was verbirgt sich hinter einer Stellenausschreibung wirklich und wie wird der Joballtag aussehen, wie flexibel lassen sich Arbeitszeiten gestalten, was ist an Gehalt, Urlaub und Benefits drin?

Meine Erfahrungen sind eindeutig: Je mehr echte und damit auch ehrliche Klarheit beide Seiten im Dialog schaffen, umso besser verlaufen die Gespräche und umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in der späteren Zusammenarbeit wirklich passt. Ich habe Ende letzten Jahres den Begriff „Blind Signing“ geprägt, weil mir bei den Anfragen meiner Klientinnen und Klienten aufgefallen ist, dass viele von ihnen nach einem Jobwechsel sehr schnell bemerkt haben, dass es nicht passt und erneut wechseln möchten.

Die Ursache ist in allen Fällen mangelnde Kommunikation im Recruiting- und Bewerbungsprozess gewesen. Die wirklich wichtigen Themen werden nicht angesprochen und geklärt, weil Jobwechsler die Absage fürchten oder weil Arbeitgeber die Hürden möglichst niedrig setzen möchten und froh sind, dass sich überhaupt noch jemand bei ihnen bewirbt. Klarheit schafft Sicherheit – auf beiden Seiten.

„Für einen Erkenntnisgewinn bei Bewerberinnen und Bewerbern sorgen“

In der Masterclass lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie herausfinden, ob Führungskraft und Kollegen des potenziellen Arbeitgebers zu ihnen passen. Wie können HR und die am Gespräch beteiligten Führungskräfte diesen auch aus Unternehmenssicht sinnvollen Erkenntnisgewinn fördern?

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Bernd Slaghuis: Ein wichtiger Teil meiner Masterclass wird daraus bestehen, zunächst als Jobwechsler viel eigene Klarheit über sich selbst zu gewinnen: Sich über eigene Wertevorstellung bewusst zu werden – Was ist mir im Beruf in den nächsten Jahren wirklich wichtig, um gesund einen guten Job zu machen? Die eigenen Stärken und Talente zu reflektieren und selbst wertzuschätzen – Was macht mir Freude, fällt mir leicht, gibt mir Kraft?

Eine eigene Vorstellung über die zukünftig ideale Job-Spielwiese zu erlangen – Bin ich lieber der konzeptionelle Denker oder besser der Macher im operativen Geschäft? Eine Idee davon zu besitzen, welche Führungskultur und Art der Zusammenarbeit in einer Organisation zur eigenen Persönlichkeit passt. Nur wer selbst diese Klarheit besitzt, kann über die Passung eines potenziellen Arbeitgebers entscheiden.

Für die andere Seite gilt gleiches. Wer nicht weiß, wen er für welche Aufgaben wirklich sucht und welche Stärken sowie Persönlichkeit für eine Aufgabe sowie in das bestehende Team passen, kann für keinen Erkenntnisgewinn bei Bewerberinnen und Bewerbern sorgen und läuft umso mehr Gefahr, selbst eine schlechte Auswahlentscheidung zu treffen. Oft habe ich das Gefühl, dass sich Recruiter und Führungskräfte selbst zu wenige Gedanken im Vorfeld von Gesprächen machen, wenn ich von Bewerbern erfahre, dass sich die Stelle als völlig anders als in der Ausschreibung beschrieben entpuppt hat oder Führungskräfte nicht die Frage beantworten können, woran sie den Erfolg eines Mitarbeiters in dieser Position messen werden.

Führungskräfte und HR sollten über die eigene Selbstreflexion hinaus zudem ein möglichst konkretes Bild über die Art und Weise vermitteln, wie dort im Unternehmen Menschen mit Menschen zusammenarbeiten. Ich sehe, dass sich beide Seiten zu oft mit Worthülsen zufriedengeben. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“ lese ich auf vielen Karriereseiten ebenso häufig wie „kollegiales Miteinander“ in den Ausschreibungen. Woran kann denn ein neuer Mitarbeiter ganz konkret erkennen, dass es im Unternehmen „kollegial“ zugeht?

Meinen Klienten auf der Arbeitnehmerseite rate ich immer, nicht als Bewerber, sondern als neuer Kollege oder neue Kollegin in ein Vorstellungsgespräch zu gehen. Den gleichen Impuls kann ich auch an die Arbeitgeberseite richten. Für Bewerbende zählt am Ende das gute Gefühl, in einer Organisation, als Teil eines Teams und als Mitarbeiter einer Führungskraft als Mensch zu passen.
Auch als Führungskraft oder Recruiter werden sie später der Kollege oder die Kollegin jenes Menschen sein, der Ihnen in diesem Moment als Bewerberin oder Bewerber gegenübersitzt.

„Der Lösung ist die Vergangenheit egal“

Welche Tipps zu Bewerbungsfragen würden Sie HR geben? Welche Fragen sollte HR nicht mehr und welche Fragen hingegen öfter stellen? Gibt es hier Rituale, die keinen Sinn mehr machen?

Bernd Slaghuis: In meiner Wahrnehmung wird in Vorstellungsgesprächen zu viel über die Vergangenheit gesprochen, statt gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Ist es bei einem 55-Jährigen wirklich noch wichtig, warum er sich mit Anfang Zwanzig für dieses und kein anderes Studium entschieden hat – und was womöglich auch die wahren Gründe dafür waren, es ohne Abschluss zu beenden?

Was sagt es wirklich über einen Arbeitnehmer und seine Loyalität gegenüber einem neuen Arbeitgeber aus, ob jemand in den letzten zehn Jahren in einem Job durchgehalten oder aber aus welchen Gründen auch immer fünfmal gewechselt hat? Was ist der echte Erkenntnisgewinn, ein halbes Jahr Lücke zwischen zwei Jobs erklärt zu bekommen? „Der Lösung ist die Vergangenheit egal“ ist ein Leitsatz im Coaching. Allein der bewusste Fokus stärker auf zukunftsgerichtete Fragen wird viele Vorstellungsgespräche auf ein anderes Level heben.

Bewerberinnen und Bewerber merken, ob sich Ihre Gesprächspartner wirklich für sie interessieren oder etwa eine HR-Mitarbeiterin einfach nur einen Job macht, mit streng aufgesetztem Blick ihre Standardfragen abspult und sich mit „Wir melden uns bei Ihnen“ verabschiedet. Ich habe immer wieder Personalleiterinnen oder Mitarbeiter aus HR-Abteilungen bei mir im Coaching – schließlich sind sie für sich selbst bei einem Jobwechsel auch nur Mensch. Viele von ihnen sind geschockt, wenn sie selbst in der Bewerberrolle anderen Arbeitgebern und ihren HR-Kollegen dort begegnen.

Daher lautet meine Antwort auf die Frage nach den guten Fragen als Führungskraft oder Recruiter im Gespräch mit Bewerbern: Stellen Sie solche Fragen – natürlich im rechtlich erlaubten Rahmen, die Sie selbst als Bewerberin oder Bewerber persönlich spannend, wertschätzend und bezogen auf die Stelle sowie das Arbeitsumfeld inhaltlich sinnvoll finden. Und nochmal: Umso mehr es ein gutes Gespräch als echter Dialog ist, desto besser.

Wer sollte auf jeden Fall an der Masterclass teilnehmen? Und warum?

Bernd Slaghuis: Meine Masterclass auf der NWX23 findet im Rahmen der erstmalig stattfindenden XING Job-Welt statt – einer Karrieremesse im New Work Harbour, die durch viele Panel-Diskussionen und Workshops rund um Jobsuche und Bewerbung begleitet wird. Auch wenn sich die Job-Welt im Schwerpunkt an Absolventen und junge Berufseinsteiger richtet, können auch berufserfahrene Führungskräfte und Recruiter wertvolle Impulse erfahren.

Denn ich hoffe, eines haben meine Antworten gezeigt: Auf beiden Seiten des Tisches sitzen in einem Vorstellungsgespräch Menschen, die sich gegenseitig verstehen müssen, um sich gut zu finden. Ich freue mich darauf, am 14.6. in Hamburg meinen Beitrag für ein besseres Verständnis und mehr Augenhöhe auf beiden Seiten zu schaffen – und natürlich auch Sie, liebe Leserinnen und Leser des HR Journals dort persönlich zu treffen.

Das Interview führte Helge Weinberg, Herausgeber HR JOURNAL.

Masterclass von Bernd Slaghuis auf der NWX23

14. Juni 2023 / 13:45 – 14:30 / Container 1-3

Das Bewerbungsgespräch meistern – so trittst Du selbstbewusst und stark auf

„Die Zeit der Bittsteller ist vorbei“, sagt Karrierecoach Dr. Bernd Slaghuis. Bewerber und Arbeitgeber treffen sich heute auf Augenhöhe und finden beiderseitig heraus, ob sie wirklich zueinander passen. Für ihn ist ein gutes Vorstellungsgespräch das Gespräch über gegenseitige Vorstellungen. So geht es in seiner Masterclass darum, zu einer guten inneren Haltung zu finden sowie eigene Klarheit darüber zu gewinnen, was Dir selbst für die nächsten Jahre in einem Job und bei einem Arbeitgeber wirklich wichtig ist.

Du erfährst anhand konkreter Beispiele, welche Fragen Du im Gespräch stellen kannst, worauf Du achten solltest und wie Du herausfindest, ob eine Führungskraft und die Kollegen zu Dir passen. Außerdem lernst Du, wie Du auf typische Fragen wie etwa nach deinen Stärken und Schwächen selbstbewusst reagieren kannst oder Dich souverän mit Deiner Selbstpräsentation vorstellst. Im Anschluss an Bernds Masterclass wirst auch Du Dich auf Dein nächstes Vorstellungsgespräch freuen.

New Work Experience (NWX23)

Dieses Interview führten wir im Vorfeld der New Work Experience (NWX23), die am 14. Juni in Hamburg stattfindet. Die 6. NEW WORK Experience widmet sich mit 16 Bühnen, 9+ Stunden Programm und 150+ Stimmen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur der Gestaltung einer besseren Arbeitswelt und Zukunft. Das diesjährige Motto „WORK FORWARD“ steht für den Aufruf, altbewährte Pfade zu verlassen und sich Fortschritt und Perspektiven zuzuwenden, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Das HR JOURNAL begleitet die NWX23 als Medienpartner.

Das Buch zum Thema

Buchcover Besser Arbeiten

Bernd Slaghuis / Nico Rose
Besser arbeiten: 66 Impulse für eine menschlichere Arbeitswelt und mehr Freude im Beruf
Haufe 2020, 252 Seiten, 23,99 Euro
ISBN: 978-3-648-14288-2

 

 

 

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Dr. Bernd Slaghuis ist einer der bekanntesten Karriereberater in Deutschland und hat sich auf die Themen berufliche Neuorientierung sowie Bewerbung auf Augenhöhe spezialisiert. Seit 2011 hat er in seinem Kölner Büro über 1.800 Arbeitnehmerinnen / Arbeitnehmer im Einzel-Coaching bei ihrem nächsten Schritt im Beruf begleitet. Zuvor war der promovierte Ökonom und Bankkaufmann als Assistent des Vorstandsvorsitzenden und später Leiter Unternehmensentwicklung in einem Versicherungskonzern beschäftigt. Seine Erfahrungen teilt er auf seinem Karriere-Blog „Perspektivwechsel“, als XING-Insider sowie als SPIEGEL-Kolumnist. XING hat ihn 2023 zum fünften Mal als „Top Mind“ ausgezeichnet – einen der erfolgreichsten Autoren auf der Plattform.

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