3 Tipps für die digitale Mitarbeiterbindung

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“Blind Coffee Calls” und Mitarbeiter Apps: Max Haselhoff von d.velop zeigt, wie softwarebasierte Maßnahmen die Mitarbeiterbindung unterstützen können.

Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt: Unternehmen, die schnell auf digitale Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation gesetzt haben, sind jetzt im Vorteil. Denn die interne Kommunikation und eine gute Mitarbeiterführung sind in den letzten Monaten noch einmal wichtiger geworden: Denken wir beispielsweise an das Onboarding von neuen Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice. Gleichzeitig ist es schwieriger geworden, Personen im Unternehmen untereinander zu vernetzen, da es deutlich weniger „Zufallsbegegnungen“ gibt als noch vor der Pandemie. Austausch, Interaktion und die Zusammenarbeit in Teams müssen also neu gedacht und aktiv gefördert werden. Nur so gelingt erfolgreiche Mitarbeiterbindung im digitalen Zeitalter.

Mitarbeiterbindung: wechselseitige Beziehung und stetiger Prozess

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Konzepte zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der eigenen Belegschaft angepasst werden müssen. Die konkreten Maßnahmen hängen demnach von vielen Faktoren ab, wie dem Budget, der Altersstruktur, den Erwartungen oder den individuellen Wünschen der Beschäftigten. Letztendlich ist es eine wechselseitige Beziehung und ein stetiger Prozess, die Kultur sowie die strategisch verankerten Werte zu kommunizieren und in einer Organisation zu leben.

Laut dem Gallup Engagement Index resultiert aus einer hohen Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ein Unternehmen eine gewisse Loyalität der Beschäftigten. Das führt zu weniger Fehlzeiten sowie einer höheren Bereitschaft, Produkte, Dienstleister sowie offene Stellen für Arbeitsplätze weiterzuempfehlen. Konkrete und digitale Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind also für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation mitverantwortlich und damit extrem wichtig. Wie man einen Mehrwert für die eigene Belegschaft schafft und die ersten Schritte erfolgreicher digitaler Mitarbeiterbindung angeht, beschreiben folgende drei Praxistipps.

Tipp 1: Fördern Sie transparente und regelmäßige Kommunikation

Kommunikation ist das A und O für eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung. Eine Unternehmenskultur lebt von transparenter und abteilungsübergreifender Kommunikation. Diese wiederum wirkt sich positiv auf das Wir-Gefühl und damit auf die Zufriedenheit der Teammitglieder aus. Stammen Informationen im eigenen Intranet direkt vom Top-Management, ist das glaubwürdig und führt dazu, dass sich die gesamte Belegschaft abgeholt fühlt. Aber nicht nur Führungskräfte sollten regelmäßig und transparent kommunizieren: Das Teilen von Erfolgen, Erkenntnissen und Einblicken in die eigene Arbeit sollte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beherzigen, um den Austausch auf Augenhöhe zu fördern.

Das alleine reicht allerdings nicht. Bieten Sie zusätzlich Möglichkeiten für regelmäßigen und digitalen Austausch. Einige digitale Maßnahmen, die wir bei d.velop unter anderem etabliert haben, sind beispielsweise regelmäßige “Blind Coffee Calls”, bei denen sich zufällig ausgewählte Personen virtuell zusammenfinden, oder freiwillige digitale Events zu Themen wie Selbstorganisation und Zeitmanagement im Homeoffice.

Tipp 2: Nutzen Sie die Möglichkeiten der digitalen Partizipation

Es ist sehr wichtig, dass Sie die gesamte Belegschaft in wichtige Prozesse einbinden und an Entscheidungen teilhaben lassen. Denn flache Hierarchien haben eine große Bedeutung für moderne Mitarbeiterbindung. Hat jemand das Gefühl, ein fester Bestandteil des Unternehmens zu sein und kann bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen, führt dies zu einem erhöhten Zugehörigkeitsgefühl, bricht hierarchische Strukturen auf und fördert das gegenseitige Vertrauen. Nutzen Sie zudem weitere digitale Feedback-Möglichkeiten wie beispielsweise Online-Umfragen oder die regelmäßige Abfrage des ENPS (Employer Net Promoter Score) und achten Sie darauf, über welche Kanäle die Teammitglieder selbst interagieren, um entsprechendes Feedback zu generieren. Angebote wie Mitarbeiter Apps können eine sinnvolle mobile Anlaufstelle für Information und digitale Partizipation sein.

Tipp 3: Lernen Sie digital voneinander

Die Zusammenarbeit in Teams erfordert durch den heutigen technischen Stand schon lange keine physische Anwesenheit der Teammitglieder mehr. Trotzdem greifen noch viele Unternehmen auf das Meeting im Konferenzraum zurück, statt digitale Workplaces zu nutzen. Durch digitale Lösungen wie Mitarbeiter-Apps oder andere Groupware und Kollaborations-Tools im Unternehmen, wird die Basis für eine vollständige digitale Vernetzung und den Austausch zwischen Teams gelegt. Das bietet Raum für abteilungsübergreifendes Lernen. Lernen Sie voneinander: Vor allem für lokal ungebundene Teams muss es möglich sein, transparent und gemeinschaftlich zusammenzuarbeiten, um Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern. Bieten Sie Raum und Werkzeuge für digitale Kollaboration. Und ganz wichtig: Qualifizieren Sie motivierte Fachkräfte, die noch keine Erfahrung mit entsprechender Software haben. Denn nur so wächst man gemeinsam.

Fazit: Starten Sie jetzt mit digitaler Mitarbeiterbindung

Das digitale Zeitalter stellt viele Unternehmen vor noch größere Herausforderungen, die Teammitglieder zu erreichen und in Prozesse einzubeziehen. Jetzt ist die Zeit, sich mit softwarebasierter Zusammenarbeit zu beschäftigen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig zu binden und den Austausch zu fördern. Denn junge Talente fordern beispielsweise schon heute digitale Tools am Arbeitsplatz ein. Die digitale Vernetzung fördert nicht nur den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl, sondern steigert auch die emotionale Identifikation mit dem Arbeitgeber und erhöht die Produktivität. All diese Aspekte wie Zufriedenheit, gesteigerte Motivation oder gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung wirken sich wiederum positiv auf die Mitarbeiterbindung aus.

Maximilian Haselhoff ist ein echter App-Fan und kümmert sich bei der d.velop AG federführend um das Thema Mitarbeiter-App. Als Business Development Manager und Digital-Stratege ist er stets auf der Suche nach den neusten App-Innovationen und HR-Software-Trends.

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